Wir anders haben vorgestellt
Halen Samtfuß
Zurückzukehren in die Welt
Die uns’re ist – so dachten wir
Nicht voller Frost und Ungetier
Die Hexe liegt nun hier in Asche
Erinnerungen in die Tasche
Was hält uns hier im Labyrinth
Wir uns alle einig sind
Zurück geht es nach Phandalin
Schnellen Schrittes wir jetzt zieh’n
Denn Bambor einen Brief erhält
Muss zurück in seine Welt
Die Reise geht recht schnell voran
Und vor Phandalin sodann
Werden wir dann abgefangen
Bambor ist dann weg gegangen
Mach’s gut, du tapf’rer Zwergenkrieger
Hoffentlich seh’n wir uns wieder
Der Rest zieht weiter, nicht mehr weit
Zwischen Verlust und Heiterkeit
Kommen an zu später Stund‘
Kläffend uns begrüßt ein Hund
Doch sein Bellen schnell verhallt
Tür wir eifrig zugeknallt
Anders ich mir vorgestellt
Rückkehr dieser tapf’ren Held‘
Die einst befreit das kleine Nest
Vor Räuber- und vor Orkenpest
Wo sind Jubel und Fanfaren
Wenn sie diesen Weg befahren
Wieso niemand freudig schreit
„Die Helden da, die uns befreit“
Zum Dorfplatz fahren wir sodann
Und als wir dort kommen an
Sehen hier das ganze Dorf
Die Stimmung ist so faul wie Torf
Doch eine dann vom Stuhl auffährt
„Die Helden sind zurückgekehrt“
Auch hier kein Jubel, nur ein Raunen
Und wir fangen an zu staunen
Was ist hier denn nur gescheh’n
Das Freud und Zuversicht vergeh’n
Wo ist er hin, der Mut, die Kraft
Welche Wunde hier wohl klafft
Ich schnapp mir meine Laute dann
Fange ich zu singen an
Von Verfolgung und vom Tod
Der Hexe die uns einst bedroht
Die Stimmung hellt sich etwas auf
Der Rest, er setzt sich bald darauf
Zu der Lady mit dem Wein
Zwei Pommes gehen auch noch rein
Ein Fremder sich dazu gesellt
Eifrig Fragen ihm gestellt
Er erzählt vom hohen Norden
Das Sonnenlicht dort bleibt verborgen
Im Binnenmeer verschwinden Schiffe
Laufen auf das scharfe Riffe
Denn der Leuchtturm nicht besetzt
Alle staunen jetzt entsetzt
In der Bibliothek im Norden
Bei Helmshold sind verrückt geworden
Alle dort nur fragen fleißig
Nach Passierschein A38
Bei Stonehem im Niewinter-Wald
Verschwinden Abenteurer bald
Erzählt er von der Bücherei
Die zerbrochen ist entzwei
Bei Ravenrock durch Schneeenlast
Er sich an die Stirne fasst
Die Menschen dort frier‘n gnadenlos
Werden dadurch willenlos
Der Fremde noch ein Briefe reicht
Und danach die Segel streicht
Die Lady steht alsbald hinauf
Rennt zum Turm im vollen Lauf
Eliza bald zurücke kehrt
Und die Gruppe dann erfährt
Der Brief, er ist aus Elfenhand
Und auch Weit’res intressant…
Ich halte eine Rede jetzt
Mit Zuversicht und Mut versetzt
Der Pöbel wird dadurch beruhigt
Weg ist jetzt die Angst und Furcht
Gehen dann in’s Bette schnell
Um vier Uhr dreißig der Apell
Von Itets Trommeln angesagt
Und uns eine Frage plagt
Welches ist das erste Ziel
Der Probleme sind hier viel
Der Leuchtturm soll das erste sein
Kaufen dafür kräftig ein
Denn ungewöhnlich für die Zeit
Brauchen wir ein Winterkleid
Und so ziehen wir nach West
Die Kälte und bald frösteln lässt
Erst wir singen froh und munter
Die Kinnlade uns fällt herunter
Denn nach gutem halben Tag
Schnee auf Hügeln und ich frag
Geht das denn mit rechten Dingen
Wölfe das Geheul anfingen
Halin und auch Wilfinas
Gehen dann in’s kühle Nass
Beide finden große Spuren
Von wohl großen Wolfsfiguren
Der Schnee scheint nicht besonders sein
Also gehen sie hinein
In die warme Zauberhütte
Aus der Ferne Pferdeschritte
In tiefen Schlaf ich falle hier
Hecheln noch vom Wolfsgetier
Rote Augen leuchten hell
Weiter auch das Wolfsgebell
Doch Wilfinas und Halin seh’n
Kein‘ Gefahr und beide geh’n
In verdiente Rast hinein
Soll es das für heute sein
Doch Karotte zwei sodann
Stupst den Halin panisch an
Dieser wird dann aufgeschreckt
Wilfinas dann aufgeweckt
Beide abermals verwirrt
Halin eifrig ausgeschwirrt
Steckt den Kopf dann aus der Hütte
Kommt zurück mit schnellem Schritte
Denn ein Wolf hier knurrt ihn an
Halin zeigt auf Richtung dann
Wilfinas sieht noch das Glühen
Ehe sich die Aug‘ verziehen
Die Gefahr ist wohl gebannt
Lage ist erstmal entspannt